Ich gönn mir ein langes Wochenende am Gardasee, dachte ich mir, also in den Zug gesetzt und schon ging die Reise los. Wenn alles normal läuft sollte ich in etwas 6-7 Stunden am Ziel eintreffen. Bei uns übrigens schönster Sonnenschein. Das nur am Rande, denn das sollte mich später noch ärgern. Bis auf eine 20 minütige Verspätung des ICE's in Nürnberg, lief eigentlich alles sehr gut. Nur der Zwischensprint im Münchner Hauptbahnhof war eine kleine Herausforderung für mich, bin ja nicht der schnellste wenn es ums Laufen geht. Doch gerade noch den Anschlusszug erwischt und schon war ich richtig gegen Süden unterwegs.

Doch dort angekommen, meine Frau wartete schon eine Weile am Bahnhof auf mich, musste ich mir von ihr sagen lassen dass bis gerade eben noch richtig geil die Sonne schien. Na das ist doch toll, ich komme an und das Wetter schlägt sofort um, Petrus ist nicht wirklich mein Freund. Aber ich habe mir halt eingebildet er könnte sich mal gnädig zeigen wenn ich mir schon mal Sonnenschein wünsche.
Na ja, also das Wetter war nichts zum sonnen, doch das fotografieren mit „Tröpfchenwetter" ist ja auch mal ganz schön. Ich habe also eine paar Bilder in s/w zum Wetter passend, „entwickelt" und hoffe sie gefallen Euch so wie mir. (Kritik ist aber immer willkommen.)

Dass in der kompletten Zeit am Gardasee, Zuhause das schönste Wetter war ist ja selbstverständlich, oder war das noch irgendjemandem unklar? Ich ärgere mich aber nicht sehr, war es doch eine seltene Gelegenheit Motive die bestimmt schon tausendmal bei bestem Wetter abgelichtet wurden, von einer anderen unbekannteren und auch sehr anregenden Seite zu zeigen.